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Stellungnahme zu den Nuklearverhandlungen und Entwicklungen in Jemen

Revolutionsoberhaupt Ajatollah Khamenei hat am 9.4.2015  wichtige Äußerungen gemacht, die in vielen Medien der Welt Widerhall fanden. Er behandelte in einer Ansprache vor Gästen zwei wichtige aktuelle Themen  nämlich die Nuklearverhandlungen Irans mit Europa und Amerika und die Angriffe  Saudi Arabiens auf Jemen.

Im Gefolge der Verhandlungen Irans mit der G 5+1 kam es am 2. April in Lausanne zur Herausgabe einer Erklärung,  durch die grob der Rahmen für die endgültige Vereinbarung zwischen Iran und der  G 5+1 klargestellt wurde.  Nach dieser Erklärung haben Medien und Politiker der Mitgliedsländer dieser Gruppe unterschiedlich  zu dieser Erklärung Stellung genommen. Ajatollah Khamenei sagte, er könne sich nicht konkret zu der   Lausanner Erklärung äußern, weil es ja noch zu keinerlei   Verpflichtungen zwischen den beiden Parteien gekommen ist. Er fuhr fort: „Das eigentliche Problem steht noch bevor, denn die Einzelheiten müssen diskutiert werden, aber die Gegenseite ist starrsinnig und hält sich nicht an ihr Versprechen. Sie erschwert die Verhandlungen und verübt Angriffe aus dem Hinterhalt. Womöglich wird sie während der Diskussionsrunde um die Einzelheiten das Land, die Nation und die Verhandlungsdelegation in die Zange nehmen.“

Ajatollah Khamenei sagte,    dass er niemals hinsichtlich der Verhandlungen mit den USA optimistisch gewesen ist und zwar nicht wegen irrealer  Vorstellungen sondern wegen der Erfahrungen, die in dieser Beziehung vorliegen.  Dennoch habe er  diese Ausnahmeverhandlungen vollständig unterstützt und tue dies weiter. Er sagte: „Ich stehe hundertprozentig hinter einer Vereinbarung, welche das Ansehen der iranischen Nation sicherstellt.“

Ajatollah Khamenei verwies darauf,  dass die USA in großem Umfange unehrlich und vertragsbrüchig sind. Die Erklärung des Weißen Hauses  über die Verhandlungen sei das beste Beispiel für diese listige und heuchlerische Politik, denn sie widersprechen dem Inhalt der Erklärung in Lausanne die vom Vertreter Irans und der Vertreterin der EU vorgelesen wurde. Ajatollah Khamenei betonte, dass es bei den Verhandlungen nur um die Nuklearfrage geht . Er sagte: „Wir verhandeln zurzeit in keiner anderen Sache als der Nuklearfrage mit den USA, weder in einer regionalen noch in einer internationalen Frage.“

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