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Die Städte

1. Mazandaran, Norden vom Iran

                                   

Mazandaran  ist a Kaspisch Provinz im Norden von Der Iran. Gefunden auf der südlichen Küste vonKaspisches Meer, wird es nach rechts vorbei eingefaßt GolestanSemnan und Tehran Provinzen.  Die der Provinz Lügen auch Qazvin(kaspin altertum) und Gilan zum Westen.

Es ist eine der densly bevölkerten Provinzen im Iran und wohlhabend betreffend verschiedene Naturresourcen verdienen Sie auch Vorratsbehälter des kaspischen öls u. des Erdgases. Die größten Grafschaften der Provinz vier sind SariBabol,Amolund Qaemshahr (Ganz aufgestellt auf dem Mittleren Osten). Gefunden als Provinz 1937. Mazanderan war die 2. moderne Provinz gleich nach Gilan.
Seine verschiedene Natur und Klima einschließlich Ebenen, Grasland, Wälder und Dschungel reicht von den sandigen Stränden bis zu dem schroffen und snowcapped Elburz Sierra  mit der höchsten Spitze u. dem Vulkan gänzlich Mittlerer Osten undWestasienEinfassung Damavand  welche am schmalsten Punkt (Nowshahr Grafschaft) hat nicht mehr Abstand von 5 Meilen mehr als 2 tausend Meter kulminierend von der Küste.
Ein Hauptproduzent von Bauernhoffische allaround von Der Iran und die Nachbarregionen, Ist Mazandaran die führende ökonomische Unterseite Landwirtschaft u. Tellerder produktionen, Außerdem,Tourismusindustrie, mit Millionen Touristen ein Jahr genießen Sie, es zu besuchen . Nicht nur Leiter in der Biotechnologie, aber auch speziell im Tiefbau.

Quelle:http://www.mazda.ahuranews.com

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2. Isfahan

(Kaache Tschehel Sotun)

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Inmitten eines großen Gartens von rund 67.000 Quadratmetern Fläche, nicht weit vom berühmten Imam-Platz, dem auch ‚Abbild der Welt‘ genannten Platz, den wir Ihnen ja schon ausführlich beschrieben hatten, liegt der so genannte 40-Säulen-Palast oder wie es auf Farsi heißt ‚Kaache Tschehel Sotun‘.

Was heute ein Museum ist, war einst zum Empfang ausländischer Botschafter und Gäste sowie auch zur Repräsentation der Fähigkeiten iranischer Künstler und Kunsthandwerker gedacht.
Schah Abbas der I., der von 1588 bis 1629 n.Chr. in Iran regierte. Verlegte rund zehn Jahre nach Regierungsbeginn seine Hauptstadt von Qazvin nach Isfahan, wonach die rege Bautätigkeit in dieser Stadt begann. Die Fertigstellung des 40-Säulen-Palastes erfolgte unter seinem Enkel und Nachfolger Abbas II..
Der Tschehel-Sotun-Palast hat seinen Namen durch die sich in dem großen Wasserbecken vor dem Palast spiegelnden 20 Säulen der Vorhalle. Durch die Spiegelung im Wasser sieht man also die doppelte Säulenzahl, d.h. 40 Säulen. Die Zahl 40 hat in der persischen Literatur die Bedeutung von Fülle und Überfluss und in der islamischen Kultur ist die Zahl 40 eine besondere und heilige Zahl.
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Die Architektur des Tschehel-Sotun-Palastes ist eine Mischung aus iranischer, chinesischer und europäischer Baukunst. Die überdachte Vorhalle oder Terrasse hat eine Länge von 38, eine Breite von 17 und eine Höhe von 14 Metern und ist nach Osten ausgerichtet. Die 20 Säulen, die das Dach der Vorhalle tragen, haben eine 8-eckige Form und sind aus Zypressenholz. Die 4 Säulen in der Mitte des Vorbaus stehen auf steinernen Füßen, die Löwenform haben.

Die Wände des Palastes tragen schöne Malereien, die z.T. auch historische Ereignisse, wie z.B. den Feldzug des Safawidenherrschers und Gründers der Safawiden-Dynastie Schah Ismail I. gegen die Osmanen in Tschaldiran (Chaldiran) (1514 n.Chr.) oder den Feldzug des Afschariden-Herrschers Nader Schah gegen Indien – die Schlacht von Kamal – (1739 n.Chr.) darstellen.
Weitere Malereien in diesem Gebäude sind z.T. von der europäischen Kunst der damaligen Zeit beeinflusst.
Das Dach der offenen Säulenhalle oder Terrasse wurde an der Unterseite mit vielfarbigen Ornamenten und Musternbemalt, die jeweils durch schmale hölzerne Rahmen in verschiedene geometrische Muster unterteilt sind. Auchwunderschöne Spiegelmosaiken, die in zierlichen Formen, mit goldfarbenen Metalleinfassungen gerahmt sind, zieren die Decken dieses Gebäudes. In der Decke der Haupthalle finden wir auch drei vergoldete Kuppeln, die zu den beeindruckendsten Goldschmiedearbeiten in Iran zählen. Insgesamt gesehen finden wir bei den kunstvollenDeckenverzierungen kunsthandwerkliche Arbeiten aus Gips, Holz, Spiegelglas, Gold oder bunter Wandbemalung, ein einzigartiges Zeugnis iranischer Handwerkskunst.
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3. Teheran. Hauptstadt vom Iran
Teheran  ist die Hauptstadt Irans und dergleichnamigen Provinz. Als Industrie- und Handelsstadt mit Universitäten, Hochschulen, Bibliotheken und Museen ist Teheran ein bedeutendes Wirtschafts-, Wissenschafts- und Kulturzentrum sowie ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt des Landes.
3.1 Azadi (Freiheit)- Turm
Der Freiheitsturm ist ein architektonisches Meisterwerk inmitten von Teheranund gilt als Wahrzeichen der Stadt.Er liegt im Stadtteil Tarascht inmitten desAzadiplatzes  in der Nähe des Mehrabad-Flughafens im  WestenTeherans.
Der vom iranischen Architekten Hossein Amanat in Form eines Triumphbogens gebaute Turm ist 48 Meter hoch und stellt eine Verbindung aus Islamischer Architektur und des Stiles der Sassaniden und Achaimeniden dar. Für die Errichtung wurden 46 000 in verschiedenen Formen bearbeiteten Steine verwendet. Auf dem Gebäude befindet sich eine Terrasse, zu der vier Aufzüge und zwei Stiegen führen.
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4.Ostaserbaidschan
4.1 Das Dorf  “ Kandovan“

Diese kultur-historische Ortschaft liegt 50 km südwestlich der Stadt Täbris und 22 km südöstlich von Osku, im Sahand-Gebirge. Fährt man von Täbris, der Provinzhauptstadt Ostaserbaidschans Richtung Osku, so führt der Weg durch ein grünes Tal mit einem wasserreichen Fluss und einer Gebirgsregion namens Sahand, an deren Ende der Ort Kandovan liegt. Die Architektur der Häuser in diesem Bergdorf kann als Felsen- und Kegelförmig bezeichnet werden. Aufgrund der Aktivitäten des Sahand-Vulkans und des guten Klimas in der Region ist hier eine natürliche Wunderlandschaft entstanden.

           

Die Lava, die vor unzähligen Jahren aus dem Vulkan Sahand und weiteren Bergen austrat, hat sich nach ihrer Abkühlung auf dem Gestein zu einer Schicht gebildet. Im Laufe der Zeit und aufgrund von Witterungseinflüssen, wie Wind und Regen, wurden die schwächeren Stellen auf den Steinen ausgewaschen und es blieben die festeren und härteren Teile übrig. Durch dieses Phänomen bildeten sich im Berggestein viele Löcher und Nischen, wo sich dann die einheimischen Bewohner niederließen. Offenbar wurden während des Angriffs der Mongolen, wo jeder nach einem Zufluchtsort suchte, aus diesen Öffnungen allmählich Wohnorte und die Bewohner der Gegend konnten sich auf diese Weise vor den Angriffen der Feinde wehren. Auch waren die Nischen für die warmen Sommermonate und den kalten Winter sehr angemessen.

Kandovan ist eines von den drei Felsendörfern der Welt und daher ist es auch für viele Touristen interessant. Die wundervolle Architektur und das Leben in dieser alten Struktur macht aus dem Ort eine weltweit einzigartige Stelle, denn in dem türkischen Dorf Kappadokien und in Rakatuy in den USA, wohnen keine Leute mehr und die Touristen besichtigen nur die leeren Häuser, die noch übrig geblieben sind. In Kandovan herrscht aber noch Leben und ein reges Treiben und das macht diese Ortschaft einzigartig.

Manche Archäologen schätzen, dass das Dorf in der Zeit vor dem Islam entstanden ist. Mitten auf den Hügeln, die auch bis zu 40 Metern hoch sind, befinden sich sehenswerte Ställe, Kammern und kleine Zimmer. Kandovan ist derart außergewöhnlich, dass die Internationale Tourismus-Organisation den Ort als ein Weltkulturerbe bezeichnet hat.

Es gibt dort eine Moschee, ein öffentliches Bad, eine Schule und eine Mühle. Die Öffnung, in dem sich die Moschee befindet, ist eine der größten Nischen überhaupt. Der innere Raum in den Felsen wird der Höhe nach gemessen und je mehr man sich nach oben begibt, desto kleiner wird die Fläche. Im Gegensatz zu anderen Dörfern, wo die Häuser nach Breite und Länge gemessen, werden, misst man die Behausungen hier nach der Höhe. So kommt es, dass manche Löcher sogar aus drei oder vier Stockwerken bestehen.

In jeder Bergnische ist der erste Stock als Behausung für das Vieh und der zweite und dritte Stock für die Bewohner vorgesehen. In den vierstöckigen Fugen ist die letzt Etage als Speicherkammer gedacht. Die Einbuchtungen sind von außen miteinander verbunden und obwohl es nur wenig Freiraum gibt, sind alle Lebenserwartungen dort angemessen. So hat man an den Wänden Regale aufgestellt, auf die man Lampen, Spiegel oder Bücher stellen kann. In manchen der Berghöhlen gibt es sogar einen Haken an der Decke, wo Lampen aufgehängt werden.

Die meisten Wohnorte wurden Richtung Süden ausgerichtet, so dass die Bewohner an kalten Tagen ihre Zimmer durch die Sonnenstrahlen wärmen und gleichzeitig die natürliche Energie nutzen können. Wegen der dicken Wände und dem harten Gestein ist es schwer, große Eingangstüren zu bauen. Die Türen sind deshalb niedrig mit einer Höhe von etwa 1,60m und einer Breite von einem bis 1,20m. Die Gassen von Kandovan sind alte Wege, auf denen früher Wasser floss.

Durch das angenehme Klima in dieser Gegend haben sich im Umkreis der Ortschaft viele grüne Anbaufelder gebildet. Der beste Acker befindet sich auf einer Weide, auf der anderen Seite des Dorfes. Das grüne Tal im südlichen Norden von Kandovan ist eine der besten Gebirgslandschaften Irans. In diesem Tal fließt ein relativ großer Fluss, der auch Mineralquellen besitzt. Es wird gesagt, dass das Mineralwasser aus der Ortschaft auch für die Behandlung von Krankheiten verwendet wird, unter anderen können Nierensteine dadurch geheilt werden.

Interessant ist auch, dass die grünen Weiden des Sahand-Gebirges, aber auch die Täler nahe Kandovan ein wichtiges Zentrum für die Viehzucht sind. Das Dorf ist auch für seine guten Molkereiprodukte und den natürlichen Honig bekannt.

In der Gemeinde mit 700 Einwohnern wohnen etwa 100 Familien. Die meisten Bewohner sind Landwirte oder Viehzüchter. Ein Teil davon beschäftigt sich mit dem Kunsthandwerk. So werden von den Frauen und Mädchen im Dorf kleine Teppiche, Kelims, und weitere Webprodukte hergestellt. Außerdem trocknet man hier Thymian und diverse Duftkräuter die auf dem Markt zum Verkauf angeboten werden. Als Souvenirs könnte man sich von hier Heilpflanzen, Honig, Walnüsse, Mandeln und Handarbeitsarbeiten mitnehmen.

        

Man kann es ruhig laut sagen, dass die Felsenarchitektur und die herumliegende schöne Landschaft in dieser Gegend eine bildhübsche Welt geschaffen haben. Die kunstvoll angelegten Bergnischen und die außergewöhnliche Aussicht bilden eine der faszinierendsten Sehenswürdigkeiten Irans. Das Dorf Kandovan wurde wegen seiner Felsenarchitektur und bedeutungsvollen Infrastruktur auf die Liste der iranischen Organisation für nationales Kulturerbe gesetzt.

Der Ort Kandovan mit seinem Mineralwasser, einzigartigen Häusern, grünen Tälern sowie dem wunderbaren Klima, seinen Molkereiprodukten und natürlichem Gebirgshonig lockt jedes Jahr im Frühling und Sommer viele inländische und ausländische Touristen an. Es gibt dort sogar ein Felsenhotel, wo sich die Reisenden erholen und die Gegend genießen können.

Quelle: http://german.irib.ir

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5. Lorestan

Lorestan oder Luristan ist eine der 30 Provinzen des Iran und liegt im Südwesten am Zagrosgebirge. Die Hauptstadt ist Chorramabad, in der sich auch die bekannte Burg Falak-ol-Aflak befindet. Die Falak-ul-Aflak-Burg gilt als die bedeutendste Sehenswürdigkeit der Provinz Lorestan in der Islamischen Republik Iran.

Der Gebäudekomplex gilt als eines der bedeutsamen architektonischen Erbe aus der Zeit der Sassaniden. Der Grundriss des Baus umfasst ca. 300 m x 400 m. Die Höhe der Türme erreicht 40 m. Ursprünglich gab es zwölf Türme, von denen nur zwei bestehen. Die Burg verfügte über eigene Wasserbrunnen. Zudem verfügt die Burg über ein eigenes Entfeuchtungssystem. Der Name bedeutet so viel wie „Horizont der Horizonte“ oder „Morgendämmerung der Dämmerungen“.

    

Die Provinz umfasst 28.294 Quadratkilometer. Die Bevölkerungsdichte beträgt 61 Einwohner pro Quadratkilometer. Die größeren Städte sind: Chorramabad, Borudscherd, Aligudarz, Dorud, Kuhdascht, Azna, Delfan, Selseleh, und Pol-e Dokhtar. Der Name der Provinz bedeutet wörtlich „Land der Luren“.

Die Luren oder Loren sind ein iranisches Volk im westlichen Iran, im Gebiet Lorestan des alten Persiens am Rande des Zagros-Gebirges (in der heutigen Islamischen Republik Iran entspricht dies den Provinzen Lorestan, Ilam und Teilen von Fars und Chuzestan).

Von der Abstammung gehören sie zu den iranischen Völkern, ihre Kleidung ähnelt jener der alten persischen Stämme vor Jahrhunderten.

Ihre Sprache Lorī ist eine iranische Sprache und eng mit dem Persischen verwandt. Lori wird in zwei Haupt-Dialekte geteilt: Lure Bozorg („größeres Lur“) im Süden, der von den Bachtiyaris gesprochen wird, und Lure Kuchik („kleineres Lur“) im Norden von den Luren selbst. Sowohl die Luren im Norden als auch die im Lorestan lebenden Kurden teilen sich außerdem in die Gruppen Poshte Kuh („jenseits der Berge“) und Pishe Kuh („diesseits der Berge“). Bis zum 20. Jahrhundert lebte die Mehrheit der Luren als nomadische Hirten, mit einer kleinen städtischen Minderheit in der Provinzhauptstadt Khorramabad.

Lorestan ist in der Nordwest-Südost-Ausdehnung 640 km lang und zwischen 160 und 180 km breit. Das Gebiet ist sehr gebirgig. Der Zagros zieht sich von Nordwesten nach Südosten quer durch Lorestan. Der höchste Gipfel ist der Oschtoran Kuh mit 4.050 m und die niedrigsten Täler liegen auf 500 m Höhe.

Wichtige Flüsse des Irans entspringen hier im Gebirge: der Zayandeh Rud, Dscharahi, Karun, Dix, Abi und der Karkheh. Es gibt viele fruchtbare Felder und Hügel. Das Klima ist ein humides Kontinentalklima

In Chorramabad fallen im Durchschnitt 530 mm Niederschlag pro Jahr und in den Bergen bis zu 1270 mm. Die Monate Juni bis September sind ziemlich trocken. Die Temperaturen liegen zwischen 12 und 32 °C in Chorramabad im Sommer und im Winter zwischen −2 bis 8 °C.

 

Lorestan ist eine der ältesten Regionen des Irans und ist größer als die heutige Provinz Lorestan. Es gibt hier seit dem 3. und dem 4. Jahrtausend v. Chr. Siedlungen. Die Region war erst unter der Herrschaft der Sumerer, dann der Elamiter, bis die Perser um 600 v. Chr. hierhin einwanderten. Lorestan gehörte dann zu den Perserreichen der Achämeniden, der Parther und der Sassaniden.

660 n. Chr. eroberten die Araber diese Region und später kam sie wieder unter die Herrschaft der Perser. Die heutigen Bewohner der Provinz sind größtenteils Luren, von denen man annimmt, dass sie aus der Gegend des Kaspischen Meeres einwanderten. Des Weiteren leben noch Bachtiaren und Kurden hier. Vom 12. bis zum 15. bzw. 16. Jh. herrschten hier die kurdischen Atabegs von Luristan.

ًًQuelle: http:// german.irib.ir

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6. Hamadan

Hamadan ist eine Stadt im Westen des Iran und Hauptstadt der gleichnamigen Provinz.
Die Provinz Hamadan mit 19.445 Km und 1,9 Mio. Einwohnern umfaßt großteils ein Gebirgiges Gebiet. Loren, Kurden und verschiedene Turkvölker überwiegend, die Perser sind in der Minderzahl.Der höchste Berg der Provinz ist der Kuh-e Alvand mit 3.574 m Höhe, an dessen Fuß die Stadt Hamadan liegt. Das Klima ist für unsere Vorstellungen von Iran sehr kalt: in den Gebirgen liegt acht Monate Schnee und auch die Sommer sind nicht unangenehm heiß. Die Provinz Hamadan ist bekannt für ihre Rosinenproduktion.

Hamedan die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz liegt 1826 m im Zagros-Gebirge, am nordöstlichen Fuß des Kuh-e Alvand (3571 m). Die Lage am quellwasserreichen Berg führte schon früh zur Entstehung einer Bewässerungslandwirtschaft. Das milde Klima macht die Universitätsstadt noch heute zu einer angenehmen Sommer-frische. Die Winter sind allerdings lang und streng; dafür besteht in den Alvand-Bergen die Möglichkeit zum Skifahren. Einige Archäologen vermuten, daß ihre Ursprünge bis in das 3. Jh. v. Chr. zurückgehen Hamadan entstand im 2. Jahrtausend vor unserer Zeit und war unter dem Namen Ekbatana bis ins 6. Jahrhundert vor unserer Zeit die Hauptstadt des iranischen Meder-Reiches. Sie gilt damit als eine der ältesten Städte Irans (vielleicht die älteste), von dort sollen die Heiligen Drei Könige nach Bethlehem aufgebrochen sein. Den heutigen Namen erhielt es von Armeniern oder Arabern.

       

Seit der Antike war Hamadan als Handelszentrum an der Seidenstraße berühmt für Trauben, Mohn, Pelze und Teppiche. Heute gibt es in Hamadan zwar neben der Landwirtschaft auch Industrie, die Infrastruktur scheint aber schlechter entwickelt als sie es in den meisten übrigen Landesteilen Irans ist. Mehr Einnahmen machte die Stadt mit der Wallfahrt zu seinen Sehenswürdigkeiten.
Sehenswürdigkeiten

Mehrere Ausgrabungen am Tepe Hagmatana im Zentrum der Stadt wurden im 20. Jahrhundert durchgeführt, wobei medische und vor allem achämenidische Objekte gefunden wurden, die heute im Teheraner Iranischen Nationalmuseum zu besichtigen sind. Ebenfalls in Hamadan befindet sich die Grabstätte des großen orientalischen Gelehrten Avicenna (Ibn Sina); aus seiner Bibliothek ist die Avicenna-Universität entstanden. Ein drittes bedeutendes Grabmal ist das des Baba Taher, eines persischen Dichters des 11. Jahrhunderts.

        


Ali Sadr Höhlen

Die Ali Sadr- Höhlen befinden sich 100km nördlich der Stadt Hamadan und sind vor allem daher so beeindruckend, weil sie weltweit die einzige und damit gleichzeitig größte Wasserhöhle ist. Erreichen kann man die Höhle nur mit Bott. In der Höhle kann man sowohl unzählige Stalaktiten als auch Stalagmiten entdecken. In der Ali Sadr-Höhle haben Forscher bislang kaum Leben gefunden. Einzig Einzeller bevölkern die Wasserstellen und die Gänge dieses Naturphänomens. Selbst Fledermäuse, die sich sonst in solchen Höhlensystemen wie zu Hause fühlen, sucht man in der Ali Sadr-Höhle vergebens. Das kann ein Hinweis dafür sein, dass es keinen weiteren Eingang zu dem unterirdischen Labyrinth gibt, dessen Alter auf etwa 130 Millionen Jahre geschätzt wird. Auch Spuren von steinzeitlichen Bewohnern der Höhle wurden bis heute nicht entdeckt. Inzwischen ist jedoch sicher, dass der altpersische König Darius I.

       

Die Höhlen schon vor über 2000 Jahren als Wasserreservoir nutzte. Bislang sind etwa 14 km des Höhlengeflechts erforscht, doch Wissenschaftler glauben, dass diese nur etwa 60 % des gesamten Systems ausmachen. Damit ist die Ali Sadr-Höhle die drittgrößte Höhle der Welt. Iranreisende sollten unbedingt einen Abstecher zum Dorf Ali Sadr machen, um sich die Schönheit der Höhlen nicht entgehen zu lassen. Zwischen Hamadan und Ali Sadr verkehren regelmäßig Minibusse. Die Höhlen selbst können mit Booten erkundet werden. Mit etwa 400.000 Besuchern jährlich zählt die „Blaue Höhle“ zu den beliebtesten Touristenattraktionen des Irans .

………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………..7. Kashan

     Nach unserem langen Aufenthalt in der wunderschönen, historischen und weltbekannten Stadt Isfahan wollen wir uns nun weiter in Richtung Norden begeben, an den Rand der großen Wüste „Dascht-e Kawir“.

Hier finden wir auch wieder historisch bedeutende Stätten, wie fast überall in Iran. Eine davon ist die Stadt Kaschan und ihre Umgebung, von der Sie sicher auch schon gehört haben. Vielleicht hat die Eine oder der Andere von Ihnen auch einen wunderschönen Kaschan-Teppich zu Hause, dazu aber später mehr. Zunächst einmal zur Stadt selbst, die gehört noch zur Provinz Isfahan, deren Hauptstadt gleichen Namens Sie ja durch unsere Schilderungen nun schon recht gut kennen und hoffentlich auch lieben gelernt haben.

 

Kaschan selbst liegt im zentralen Hochland Irans und am Rande der großen Wüste „Dascht-e Kawir“ und ist eine der ältesten Städte in diesem Gebiet. Sie liegt etwa 1000 Meter über dem Meeresspiegel.

Aufgrund ihrer Lage am Rande der Wüste gibt es hier heiße Sommer und kalte Winter. Andererseits finden wir durch ihre Lage am Nordrand des Kuhrud-Gebirges im Süden und Westen Kaschans ausreichende Wasserquellen und unterirdische Wasserspeicher für Landwirtschaft und anderen Gebrauch.

In den heißen Sommern zieht es viele Kaschaner in die kühleren Orte an den Berghängen der näheren Umgebung.

Die Geschichte von Kaschan ist alt, hier finden sich Spuren, die bis auf 7000 Jahre zurückgehen. Noch bevor sich die Zivilisation der Arier in dieser Gegend, die heute Iran heißt, entwickelt hat, gab es hier in der Gegend des heutigen Kaschan  die Sialk-Zivilisation die vom 7.Jahrtausend bis zum 4. Jahrhundert vor Christus in dieser Region existierte.

Sialk war die erste städtische Zivilisation im Zentraliran und in Kaschan und man spricht auch von der ältesten menschlichen Zivilisation in diesem Zusammenhang.


Das heißt der erste Ort, an dem sich eine Stadtkultur bildete. Aber die einzigen Spuren, die von dieser Zivilisation übrig geblieben sind, sind die beiden Ruinenhügel „Tappe Sialk“, die rund 3 km südwestlich von Kaschan liegen. „Tappe“ bedeutet in der Farsi-Sprache „Hügel“.

Im Jahre 1931 wurden diese Ruinenhügel in die Nationalliste der historischen Denkmäler Irans eingetragen.

Die feinen Gewebe und Teppiche von Kaschan und den umliegenden Orten, die herrlichen historischen Gebäude, bedeutende Kunsthandwerke und die siebentausendjährige Geschichte haben dazu geführt, dass sehr viele Historiker und Weltreisende von alters her diesen Ort als das „Tor der Zivilisation“ bezeichnet haben.

 

Somit hat Kaschan auch viele verschiedene historische Epochen erlebt sowie viele Höhen und Tiefen durchlebt.

Im 11. Jahrhundert nach Christus hat diese Stadt mit der Seldschuken-Dynastie eine zunehmende Bedeutung erlangt und die Stadt hat auf allen Gebieten, wie wirtschaftlich, kulturell, sozial, politisch sowie künstlerisch, auffallende Fortschritte gemacht. In dieser Epoche hat Kaschan sich entwickelt und zahlreiche öffentliche Gebäude wie Moscheen, Schulen, Bibliotheken und sehr viele weitere Gebäude wurden errichtet.

Das bedeutendste Baudenkmal aus dieser Zeitspanne ist die Freitagsmoschee in Kaschan mit einer Kuppel aus Ziegeln gebaut und verzierten Minaretten mit Kufi-Schriftzügen aus dem 11. Jahrhundert n. Chr..

Historische Dokumente belegen, dass dann im 13. Jahrhundert n.Chr. Kaschan eine Zeit des Stillstandes erlebte, und zwar zur Zeit der mongolischen Illchane. In dieser Zeit, in der die zerstörerischen Angriffe von Dschingis Khan in Iran erfolgten, hat Kaschan, wie auch viele andere iranische Städte große Schäden erlitten.

 

Erst während der Safawiden-Dynastie  (Ende des 15. bis Anfang des 17. Jahrhunderts n. Chr. ) erlebte Kaschan erneut auf allen Gebieten wieder einen Aufschwung und ist in dieser Zeit zu ihrer höchsten Blüte und Berühmtheit gelangt.

Weltreisende, die zu dieser Zeit nach Iran kamen, haben ohne Ausnahme diese Stadt gerühmt und gepriesen und sie als zweitschönste und zweitreichste Stadt nach Isfahan erwähnt. Sie berichteten auch im Übermaße von den vorzüglichen und mannigfaltigen Geweben wie Samtstoffe und Brokatstoffe, die Zeichen für den Fortschritt und die Blüte der künstlerischen Fertigkeiten der Kaschaner in der Safawidenzeit sind.

Diesbezüglich schreibt der französische Reisende Jean-Baptiste Tavernier (1605-1689 n.Chr.) in seinem Reisebericht: „In Kaschan gibt es sehr viele Handwerker und Arbeiter, die Seide sehr gut verarbeiten. Sie weben sehr gute Brokatstoffe mit  Silberfäden, die die besten Brokate in Iran sind.“

Der französiche Weltreisende und Irankenner Jean-Baptiste Chardin (1643-1713) schreibt in seinem Bericht: „Der Reichtum und der Lebensstandard der Kaschaner kommt vom Webereihandwerk und der Seidenweberei und der Brokat- und Silberbrokat-Weberei. Nirgendwo in Iran gibt es mehr Brokate, Samt, Satin oder Seidenstoffe und Seidenstickereien  als in Kaschan und seiner Umgebung.“

 

In der Safawidenzeit haben also die Handwerkskünste wie Weberei, Knüpferei und Töpferei in Kaschan eine hohe Blüte erreicht, und Exemplare dieser Handwerkskünste zieren heute die berühmtesten Museen in der Welt. Unter all diesen schönen Handwerkskünsten von Kaschan und seiner Umgebung, hat aber die Teppichknüpferei hier eine besonders große Bedeutung erlangt. Deshalb möchten wir Ihnen nun etwas mehr von diesem berühmten Handwerk der Kaschaner berichten.

Es besteht kein Zweifel, dass die Teppichknüpfkunst die genialste Handwerkskunst der Iraner ist und von alten Zeiten her bis heute sind einzigartige Beispiele für das Formen-, Farben- und Qualitätsgefühl und die Geschicklichkeit der Teppichkünstler erhalten geblieben. Jeder echte Perserteppich ist ein Symbol der Demut und Geschicklichkeit der iranischen Teppich-Künstler, die niemals ihre kunsthandwerkliche Arbeit vom Alltag des Lebens getrennt sehen und ohne jegliche Selbstverherrlichung  das Resultat ihrer Mühen ohne zu klagen den Liebhabern handgeknüpfter iranischer Teppiche zur Verfügung stellen oder diese an internationale Museen zur Ausstellung geben.

Die Kaschaner Teppiche unterscheiden sich durch ihre Muster und Farben von anderen iranischen Teppichprovenienzen (Herkunftsgebieten), denn im 16. und 17. Jahrhundert, also zur Zeit der Safawiden-Herrschaft in Iran, gelang es den Musterzeichnern in Kaschan Muster zu entwerfen, deren Originalität, Muster und Zeichnung einzigartig waren. Die Knüpfkunst erreichte in dieser Zeit eine besondere Blüte, sodaß auch der italienische Weltreisende Marco Polo in seinem Reisebericht nicht nur die Kaschaner Samt-, Seiden- und Brokatweberei erwähnte, sondern auch die wunderschön gemusterten Teppiche in dieser Stadt.

Professor Arthur Upham Pope, der amerikanische Iran-Kenner schreibt in seinem Buch über die Meisterwerke iranischer Kunst: „Mitte des 16. Jahrhunderts wurden in den Kaschaner Manufakturen eine Reihe Teppiche und einige große Seidenteppiche geknüpft, die hinsichtlich der Leuchtkraft und Tiefe der Farben gleich wie Samt waren.“

Große internationale Teppichkenner haben aus 200 berühmten alten Teppichen in der Welt, 7 iranische Teppiche als die besten Teppiche der Welt ausgewählt, von denen 4 in Kaschan geknüpft wurden.

Einer davon ist der Ardebil-Teppich, der heute im Victoria & Albertmuseum in London aufbewahrt wird. Der Ardebil-Teppich wurde 1539-40, also vor nahezu 500 Jahren fertig gestellt und ist der älteste datierte Teppich der Welt, denn sein Herstellungsdatum und auch der Name der Manufaktur von Maqsud Keschani wurde miteingeknüpft. Eigentlich wurde der von Schah Tamasp (1524-1576) in Auftrag gegebene Teppich als Paar geknüpft. Von dem Gegenstück sind nur noch Teile vorhanden, die sich heute in Los Angeles befinden.

Der Kaschan-Teppich ist also einer der angesehendsten und beliebtesten Teppiche aus Iran und wird scherzhaft auch als Mercedes unter den iranischen Teppichen bezeichnet.

Quelle:http://german.irib.ir

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